Archiv für die Kategorie ‘Skurriles’

O‘ zapft is!

Mittwoch, 17. August 2011

1Bald ist es endlich wieder so weit, in fast einem Monat öffnen sich zum wiederholten Male die Pforten des Oktoberfestes und es kann mit so einigen Maß‘, Brezn und anderen Schmankerln von der Wiesn ausgiebig geschunkelt und gefeiert werden. Frauen schlüpfen traditionell in raffinierte Dirndl und Männer präsentieren sich in ansehnlichen Lederhosen. Und auch untendrunter wird ordentlich aufgerüstet. Doch während wir bislang fast ausschließlich nur von bezaubernden Dirndl-BHs, die für das wohl geformte Holz vor der Hüttn sorgen, berichtet haben, sind jetzt auch mal die Männer dran. Wie könnte Mann für die Mordsgaudi auf der Wiesn besser ausgerüstet sein, als mit ausgefallenen Trachten-Boxershorts!?

Jockey1Genau das dachte sich auch das Herren Unterwäschelabel Jockey und designte passend zur Oktoberfest-Saison Boxershorts mit typisch bayrischen Elementen, wie dem trendigen Karomuster in Blau-Weiß, Edelweißblüten und Latzhosenoptik. Liebevoll gearbeitete Details wie kleine Knöpfe oder zarte Stickereien machen die Wiesn Shorts von Jockey zu etwas ganz Besonderem. Zudem sind die Unterhosen auch noch super angenehm zu tragen. Leichtes Baumwollmaterial und der elastische Gummibund sorgen für einen angenehmen und perfekt aussehenden Sitz – Knackpopo in der Lederhose inklusive! Und auch wenn Mann es dieses Jahr nicht auf die Münchener Theresienwiese zum Oktoberfest schaffen sollte, die Wiesn Shorts machen nicht nur unter Lederhosen eine spitzen Figur!!!

Die tollen Unterhosen von Jockey können Sie jetzt auch bei Enamora erwerben, zum Shop geht es HIER!

Schenk DICH glücklich

Freitag, 25. März 2011

back_Cassandra_Bow_Back_Knicker_LipstickWir waren glücklich. Ich und mein Schlüpfer. Bis sich Paul einmischte. Wir lebten in Eintracht und Frieden und alles war gut. Ich stand in der Früh auf und zog ihn an. Abends zog ich ihn aus und mir die Decke über den Kopf. Ich sah nicht auf ihn herab, seine Ansprüche an mich waren nicht allzu hoch. Wir waren uns einig, wir waren uns ebenbürtig. Graublau war er mein Schlüpfer – wie meine Augen – und in guten Momenten bildete ich mir ein, die Tiefe meiner Seele spiegelte sich in ihm wider. Ach! Wie gesagt, bis Paul sich einmischte. Und mir ein Geschenk machte. Rot war es, glänzend und mit Schleife. Im ersten Moment entzückt, schwante mir im zweiten Schlimmes. Zögerlich nahm ich ihn zwischen meine Finger, weich war er, fühlte sich gut an. Glatteres Rot im Vergleich zu rauem, zugegebenermaßen bereits etwas fusseligem Blau. Na na, Loyalität ist eine Tugend. Ermahnte ich mich, huschte aber doch ins Schlafzimmer, wo der große Spiegel stand. Ein Blick, ein zweiter. Wütend werfe ich den blauen Schlüpfer zu Boden und mich anschließend aufs Bett. Tief drücken sie mich in die Kissen, die Ansprüche dieses neuen, dieses Schlüpfers, nein Höschens. Oh welch ein Hauch von rotem Satin, der mich eben aus dem Spiegel anlächelte. Nein, eine Grimasse hat er mir geschnitten, die Zunge rausgestreckt. Getarnt als süße Schleife. Mein Po kommt mir in Rot größer vor als in Blau. Und auch was die Oberschenkel angeht, so scheint mir der Neue ganz schön Rot aufzutragen.

Schenken KANN Ausdruck altruistischen Handelns sein, versuche ich mich zu beruhigen. Ich sollte mich also freuen. Ich werde Paul dankbar um den Hals fallen, sobald er nach Hause kommt. Jawohl. Lass dich nicht hinters Licht führen, argwöhnt es im nächsten Moment in mir. Geschenke sind meist mit irgendeiner Absicht verbunden. Was will mir das rote Höschen sagen? Gefalle ich Paul etwa nicht mehr? Trübe Wolken verdunkeln einst strahlendes Blau. Bin ich nicht sexy genug? Ich blicke auf meinen Schlüpfer. Nein, sexy … fühl ich mich … nicht … gerade … frustriert hingegen schon. Und das Geschenk wird zur Sanktion. Reiß dich zusammen! Du wirst es anmutig tragen. Das kleine Rote. Nein! Du wirst dich rächen, deine Selbstzweifel be-  und Paul in einen Tanga zwingen! Und schon mahlt sie mich, die Mühle der Geschenkökonomie. Übt Druck auf mich aus, zwingt mich zu Dankesgesten und Kaufrevanche. Ich werde … ich werde …

Sanft streicht es über meine Wange, rotes, warmes Satin … Höschen … schmiegt sich an meine Seite und flüstert: „Liebling du bist eingeschlafen … oh … keine Andere sähe schöner darin aus! Gefällt es dir?“ Ich blinzele Paul in die Augen und finde Rot plötzlich richtig.

Was soll’s. Auch wenn erotische Geschenke meist über das rein altruistische Ziel ihres Gönners hinausschießen und Mann sich dabei gerne selbst ein bisschen glücklich schenkt, sollte Frau ihre innere emanzipierte Soziologin zumindest soweit im Griff haben, dass sie es ihr auch mal gestattet sich für den Liebsten in Schale oder eben knallrote Höschen zu werfen! Und nachdem meinem Selbstbewusstsein etwas Zucker ums Maul geschmiert wurde, muss ich zugeben, dass ich mich sogar reizend  süß darin finde.

Dessous Paradies bei Leipzig

Montag, 02. Februar 2009

Am Sonntag noch vor Morgengrauen zog es das halbe Team von Enamora – finest lingerie nach Scheuditz.

Wo das ist? In der Nähe von Leipzig.

Was hat Schkeuditz dieses Wochenende so interessant gemacht? Die Messe „Dessous Paradies“.

Abfahrt? 7.30 Uhr vom Alexanderplatz und aus Steglitz. Mit zwei Autos kamen wir kurz nach neun an.

Das Messecenter selbst hat drei Hallen, zwei davon waren angefüllt mit den verschiednesten Dessous und der unterschiedlichsten Lounge- und Nightwear. Die große, mittlere Halle beherbergte ein Restaurant, zwei PCs mit Internet-Zugang und für uns am spannendsten: den Laufsteg. Er war zwar nicht sonderlich groß, aber auf ihm schwebten zweimal hochwertige Spitzen, coole Loungewear und extravagante Bademode an unseren Augen vorbei.

Auftritt: Passionata im Style der Pussycat Dolls

Nach der Modenschau konnten wir weiterziehen und weitererkunden – unsere Mitarbeiter haben sich in das ein oder andere Teil verliebt.

Mitarbeiterin mit Fundstück

Wir konnten unsere Kollektionen fernab unseres Lagers einmal auf der Stange und alle nebeneinander bewundern.

Messestand mit den Kollektionen von Chantelle

Und auch Marken, die noch nicht in unserem Shop zu finden sind, sich jedoch bereits in Planung befinden, begutachten:

Fröhliche Plakate am Messestand von CLEO by Panache – unserem Experten für große Körbchengrößen

Passionata in der Glamour

Dienstag, 09. Dezember 2008

Die Mailänderin Daniela Iraci hat für die Ausgabe der aktuellen Glamour wunderschöne Lingerie fotografiert und diese nach dem Ablichten in märchenhafte Collagen verwandelt. Neben Dessous von Calvin Klein, Lise Charmel und Triumph regt vor allem ein Ensemble die Phantasie an: unter dem Titel „Endlich Dornröschen verstehen“ rekelt sich das brünette Model in Push-Up-BH und Shorty aus der Serie „White Nights“ von Passionata. Wie bezaubernd!

Endlich Dornröschen verstehen - White Nights von Passionata, Preise zwischen 19,50 € und 39,50 €

Endlich Dornröschen verstehen - White Nights von Passionata, Preise zwischen 19,50 € und 39,50 €

Gestrickt und Gehäkelt – Selbstgemachte Dessous

Montag, 24. November 2008

Stricken heißt Entspannen. Zu dieser Erkenntnis kommen auch immer mehr junge Frauen. Und stricken in der Bahn, vorm Fernseher, selbst in Cafés. Aber ständig Schals, Handschuhe und Socken zu stricken wird auf Dauer langweilig. Eine lustige Idee – gerade im Winter – sind gestrickte Dessous. Die wärmen und brauchen weder viel Wolle noch viel Zeit.

Wenn ihr, genau wie ich, noch keine Ahnung habt, wie man einen BH strickt: Die folgenden – leider englischsprachigen – Bücher können helfen. Einfach zur nächsten Strickparty mitnehmen und loslegen.

Knitting Lingerie Style

30 Muster für BHs, Tops und vieles mehr. Hält für jede Strick-Generation das passende parat. Also: definitiv jugendfrei. Gibt Tipps, wie die im Buch verwendeten Garne ersetzt werden können – praktisch, weil es sich hierbei um ein amerikanisches Buch mit amerikanischen Garnen handelt. Für dieses Buch solltet ihr schon Strickerfahrungen haben.

Sexy little knits

Von Bikinis über Shorts zu Negligés. 25 Muster für einzigartige Unterwäsche. Auch hier: Nichts für Anfänger. Und ihr solltet nicht nur im Stricken, sondern auch im Häkeln Erfahrung haben.

Naughty Needles

Unbedingt beachten: Der Name ist Programm. Sonst verkrampfen sich eure Hände womöglich um eure  Stricknadeln. Neben Höschen könnt ihr hier nämlich Troddeln für die Brüste und auch Peitschen nachstricken. Also: überlegen, ob ihr dieses Buch eurer Großmutter zu Weihnachten schenken wollt oder nicht doch lieber selbst behaltet.